top agrar - aktuelle Schlagzeilen für Rinderhalter
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Tore auf, Kühe raus? So einfach ist es nicht. Bei der Weidehaltung gilt es viele Punkte zu beachten, um die Tiere optimal durch die Saison zu bringen. Wir haben sechs häufige Themen zusammengestellt.
Vor der Weidesaison sollten Rinderhalter die Zäune instand setzen, damit es während der Weidezeit zu möglichst wenig Reparaturarbeiten und Ausbrüchen kommt. Wir erklären, worauf zu achten ist.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat keine Einwände mehr, die Verbändebeteiligung startet nun. Der Novellierungsprozess zum Tierhaltungskennzeichnungsgesetz geht damit weiter.
Jungbullenpreise sind nach dem Ostergeschäft eingebrochen. QS-Bullen verlieren 30 Cent, im Süden noch mehr. Haben sich Mäster etwas verspekuliert? Schlachtkühe sind deutlich stabiler.
Beim sogenannten „Pairing“ werden Kälber in Paaren, statt einzeln aufgezogen. Das stärkt die Entwicklung der Tiere, das Selbstbewusstsein und langfristig auch die Leistung als Kuh.
Europa könnte in der Nutztierzucht ins Hintertreffen geraten. Es ist offen, wie wir mit Genom-editierten Nutztieren umgehen. In einem Positionspapier stellen die BRS-Zuchtverbände klare Forderungen.
Bei den Biomilchpreisen gibt es im März kaum Bewegung. Der Abstand zu den konventionellen Milchpreisen bleibt groß. Das zeigt das top agrar-Milchpreisbarometer.
Das Milchaufkommen in der Schweiz übersteigt aktuell die Nachfrage. Das hat zu einem massiven Rückgang der Erzeugerpreise geführt. Jetzt soll eine Mengensteuerung den Preissturz dämpfen.
Trotz aller Freude über den Beginn der Weidesaison bergen klee- und grasreiche Bestände Gefahren: Es kann zu Blähungen oder Labmagenverlagerungen kommen, die im schlimmsten Fall tödlich enden.
Die neuen Zahlen zu Milchproduktion und Verbrauch 2025 sind da. So lieferten die Bauern letztes Jahr gut 1 % mehr Milch ab. Daraus wurden 9,4 % mehr Butter, Milchfett- und Milchstreichfett erzeugt.
Im März haben sich die Milchpreise in den Regionen unterschiedlich entwickelt: Im Norden steigen die Preise teilweise, während sie im Süden sinken. Das zeigt das top agrar-Milchpreisbarometer.
Aufgrund einer „hochgefährlichen Infektion“ keult Russland zehntausende Nutztiere in Sibirien. Die Behörden sprechen von Pasteurellose und Tollwut, Gerüchte von der Maul- und Klauenseuche.
Hohe Temperaturen im Kuhstall wirken sich nicht nur negativ auf die Milchleistung der Tiere aus. Auch die Fruchtbarkeit kann darunter leiden. Wie können Milchkuhhalter reagieren?
Im evakuierten Gebiet des ehemaligen Atomreaktors Tschernobyl leben seit Jahrzehnten Hausrinder in Freiheit. Bis zum Krieg hatten sie sich vermehrt und überraschend gut angepasst.
Weniger Lahmheiten, mehr natürliches Verhalten und Tiergesundheit: Weidegang kann das Tierwohl von Milchkühen verbessern. Entscheidend ist aber, wie gut das System auf dem Betrieb gemanagt wird.
Aus verschiedenen Gründen kam es bei zwei Molkereien in Schleswig-Holstein zu Zahlungsproblemen. Jetzt zeichnet sich eine Entspannung ab. Ein Signal für den Milchmarkt insgesamt?
Nach dem Wolfsangriff im März in Hamburg sieht die Bundesregierung keinen Prüfbedarf bei Bundesjagdgesetz und Bundesnaturschutzgesetz. Die AfD-Bundestagsfraktion widerspricht und warnt vor Problemen.
Dass aus einem alten Kuhstall ein komfortabler Stall für Mastbullen entstehen kann, zeigen Heiko Brüggen und Philipp Baus. Hohe Tageszunahmen und Zuschläge für Haltungsform 3 bestätigen das Konzept.
Der Agrarausschuss des EU-Parlaments segnet die Vertragspflicht zwischen Landwirten und ihren Abnehmern ab. Von den neuen Regeln dürfte es viele Ausnahmen geben.
Edeka und Netto treiben mit vier Molkereien ein Klimaschutzprojekt in der Milchlieferkette voran. Ziel ist ein einheitliches und praxistaugliches System, das dabei hilft, Emissionen zu reduzieren.
Ein Wal in der Ostsee und ein Wolf in Hamburg bewegen viele Menschen. Bei Wolfsrissen auf der Weide bleiben Mitleid für Nutztiere und Verständnis für Wolfsentnahmen dagegen oft aus. Warum?
Die aktuelle Zuchtwertschätzung zeigt ein klares Bild: An der Spitze setzen sich einzelne Bullen deutlich ab – gleichzeitig prägen wenige Linien zunehmend die Breite der Population.
Auf einer Reise in die USA haben wir Milchkuhbetriebe und Kälberaufzüchter besucht. Die Dimensionen sind im milchviehreichsten Staat Wisconsin andere als in Deutschland. Wie leben die Kälber dort?
Bei den Deutschen landet wieder mehr Fleisch auf dem Teller. Geflügel wird beliebter, auch Schwein und Rind legen leicht zu. Doch während der Verzehr steigt, geht die Produktion zurück.
Schwieriger Fleischabsatz und hohe Lagerbestände: Die Schlachtunternehmen wollen die Jungbullenpreise drücken - auch mit Hauspreisen. Die VEZG hält dagegen.
Biomilch brachte im Februar 2026 im Schnitt 65,3 ct/kg und damit etwas weniger als im Januar. Der Abstand zur konventionellen Milch erreichte mit 27,4 ct/kg aber ein neues Rekordhoch.
Der Schutz von Rehkitzen und anderen Wildtieren vor dem Mähwerk ist ein fester Bestandteil der Grasernte. Wir zeigen, welche Maßnahmen helfen und wer wofür verantwortlich ist.
Fonterra verkauft sein Verbrauchergeschäft an Lactalis und vereinbart langfristige Lieferverträge. Anteilseigner erhalten insgesamt 3,2 Mrd. NZD aus dem Verkaufserlös.
Fleisch bleibt Alltag beim Essen. Die Debatte darüber ist aber oft moralisch aufgeladen. Statt Pauschalurteilen brauche es mehr Respekt für Ernährung, Esskultur und Fleischwirtschaft, so Kirsten Otto.
Ein Herdenschutzprojekt im Südschwarzwald zeigt, wie Rinderhalter mit kompakter Herdenführung und der richtigen Altersstruktur der Rinder Wolfsrisse verhindern.
Eine festliegende Kuh ist immer ein Notfall im Betrieb. Klare Abläufe und die richtigen Hilfsmittel bringen die besten Ergebnisse für Landwirt und Tier.
Große Beckentränken in Kuhställen arbeiten oft mit einem Schwimmer. Hier kann sich aber schnell Schmutz sammeln. Ein Praktiker zeigt seine Lösung dazu.
Mutterkuhhalter fordern für die GAP ab 2028 mehr Sichtbarkeit. Dabei geht es nicht nur um die Mutterkuhprämie, sondern auch um Beweidung, Grünland und kleine Flächen.
In den USA gibt es mehrere Bundesstaaten, die den Verkauf von kultiviertem Fleisch eingeschränkt haben. Mississippi geht noch einen Schritt weiter und verbietet vorsorglich zellbasierte Milchprodukte.
Ab 2027 soll die Tierhaltungskennzeichnung auch für die Außer-Haus-Verpflegung gelten. Verbände warnen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vor mehr Bürokratie, Kosten und rechtlichen Risiken.
Aktuell erfassen die Nachzuchtbewerter in Bayern vier neue Testmerkmale und einen Testmangel beim Fleckvieh. Was sind die ersten Ergebnisse und welche Merkmale haben Aussicht auf Erfolg?
Molkereiprodukte kosten im Lebensmitteleinzelhandel meist weniger als vor einem Jahr, mit Ausnahme von Bio-Trinkmilch und Teile des Käsesortiments. Das berichtet die ZMB.
Das Ostergeschäft ist gelaufen, die kurzen Schlachtwochen kommen hinzu: Am Jungbullenmarkt kommt Preisdruck auf. Schlachtkühe bleiben dagegen knapp und teuer.
Seit Jahresanfang liefert Familie Spannhake aus Niedersachsen ihre Milch an FrieslandCampina. Die niederländische Genossenschaft wirbt neue Milcherzeuger an - auch weit entfernt der Landesgrenze.
Das Auslassen einzelner Melkungen vor dem Trockenstellen reduziert die Milchleistung, beeinflusst das Wohlbefinden und die Eutergesundheit der Kühe jedoch kaum.
Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra ist sehr gut in die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 gestartet. Neben dem Betriebsergebnis stieg auch die Milchmenge teils deutlich.
Eine Studie der Uni Wien zeigt: Hybridroggen in der Kälberfütterung kann Weizen ersetzen. Futteraufnahme und tägliche Zunahmen bleiben stabil, die Pansenentwicklung profitiert.
Der Kieler Rohstoffwert Milch steigt um 11,5 % je kg Milch. Dies ist vor allem auf die gestiegenen Preise für Magermilchpulver und Butter zurückzuführen, berichtet die ZMB.
Futterbedarf, Wiedervernässung und zunehmende Auflagen: Biomilcherzeuger Ludger Engeln nutzt spezielle Technik, um das Futter für seine Kühe auf den Moorflächen ernten zu können.
Politik, Verbände und Industrie diskutieren über Maßnahmen gegen stark sinkende Milchpreise. Die Leserzuschriften zeigen, wie Landwirte darüber denken und was sie fordern.
Die Andechser Molkerei Scheitz verknüpft ihre Produkte über QR-Codes mit einer interaktiven 3D-Plattform. Verbraucher können so die Herkunft der Milchprodukte bis zum Lieferanten zurückverfolgen.
Klimaschutz, Tierhaltung und Versorgung: Die Leserstimmen zu den Diskussionen auf dem Tönnies Symposium zeigen, wie stark Agrarpolitik, Selbstversorgung und Marktfragen derzeit aufeinandertreffen.
Der Milchkuhbestand in der EU sinkt 2025 weiter, aber deutlich langsamer als zuvor. Deutschland und Irland legen zu, Frankreich verliert stark. Hinter den Zahlen stehen Politik, Tierseuchen und Markt.
Antibiotika-Rückstände in der Milch führen zu Sanktionen. Auch dann, wenn die Rückstände so gering sind, dass sie kaum nachweisbar sind und die Milch vermarktet wird. Das zeigen zwei Beispiele.
Der Rindertransport auf dem Schiff „Spiridon II“ beschäftigt Behörden, Importeure und Tierschützer. Nach dem Tod Hunderter Tiere gibt es Vorwürfe gegen ein österreichisches Unternehmen.
Viele Rinderhalter, die ihre Schlachttiere künftig in Haltungsform 3 vermarkten wollen müssen Ställe um- oder neubauen. Worauf es dabei ankommt, zeigt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
Unter den Bundesländern gibt es keinen Konsens darüber, mit welchen Instrumenten auf die aktuelle Milchmarktkrise reagiert werden sollte. Das ist bei der AMK in Bad Reichenhall deutlich geworden.
Neben Tränkeautomaten, die Gesundheitsalarme ausgeben, gibt es inzwischen tragbare Sensoren für Kälber. Lohnt sich die Investition? Landwirte berichten über ihre Erfahrungen.
Rüdiger und Nicole Maag haben nach einer Schlachtmethode gesucht, die weniger Stress für ihre Tiere bedeutet. Mit dem Weideschuss haben sie diese gefunden.
Gülle, Mist und Gärreste bleiben laut Prof. Taube zentral für die Kreislaufwirtschaft. Beim Tönnies Symposium zeigte er, warum emissionsarme Ausbringung, Düngerecht und Grünland jetzt stärker zählen.
Im Jahr 2025 wurden EU-weit deutlich weniger Kühe und Kälber geschlachtet als im Vorjahr – der Rückgang zog sich durch das gesamte Jahr. Eine Trendwende zeichnet sich noch nicht ab.
Wiederkäuer können nicht essbare Biomasse in Fleisch und andere Lebensmittel umsetzen. Laut Prof. Windisch ist das der Schlüssel für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.
Seit Herbst gab es Einbußen beim Milchgeld, doch die Nachfrage nach Butter und Milchpulver zieht wieder an. Entsteht daraus eine nachhaltige Erholung? Das beschäftigte beim Berliner Milchforum.
Landvolk, BDM und AbL kommen beim Thema Milchpolitik nicht auf einen Nenner und haben grundlegend unterschiedliche Ansichten von Agrarpolitik. Das zeigte sich beim Milchgipfel mit Ministerin Staudte.
Es stehen wirksame Fütterungsmaßnahmen zur Verfügung, um den Methanausstoß zu senken. Doch welche Effekte lassen sich damit erzielen und was ist bei der Umsetzung zu berücksichtigen?
Prof. Harald Grethe von Agora Agrar sieht bis 2040 noch reichlich Reduktionspotenzial bei der Klimabilanz der deutschen Landwirtschaft. Ein Sockel an THG-Emissionen werde aber unvermeidbar sein.
Vogelschwärme in Tierställen können nicht nur ein Hygienerisiko bedeuten. Wie sich Stare auf die Gesundheit und Leistung von Kühen auswirken, hat die FH Südwestfalen in einer Masterarbeit untersucht.
Die EU-Kommission will eine Nutztierstrategie vorlegen. Vorher möchte sie jedoch die Anliegen, der EU-Bürger zur Haltung von Schweinen, Rindern, Hühnern kennen – und richtet sich auch an Landwirte.
Clemens Tönnies rückt in Berlin die Rolle der Landwirtschaft für Versorgungssicherheit und den Standort Deutschland in den Mittelpunkt. Klimaschutz müsse dabei praktisch und umsetzbar bleiben.
Nach mehreren Jahren mit einer rückläufigen Entwicklung hat die Winterzählung 2025 europaweit nun nahezu unveränderte Rinderbestandszahlen festgestellt.
Nachdem an vier Standorten im Kreis Kleve das Bovine Herpesvirus nachgewiesen wurde, übernimmt die Tierseuchenkasse NRW in mehreren Landkreisen die Kosten für zusätzliche Untersuchungen.
Eine Gesetzesänderung verschafft Milcherzeugern mehr Freiheiten bei der antibiotischen Behandlung: Kombinationsprodukte werden beim Antibiotikamonitoring nun anders bewertet.
Die International Dairy Federation (IDF) hat Frauen aus Irland, Simbabwe und Chile zu Wort kommen lassen. Im Webinar zeigten sie, wie Bäuerinnen weltweit die Milchproduktion tragen.
Crowdfunding-Erfolg für „Those Vegan Cowboys“: Das Start-up entwickelt Milchprotein mithilfe von Präzisionsfermentation und stößt auf großes Interesse von privaten Geldgebern.
Wie entwickeln sich die Milchpreise weiter? Milchindustrie- und Bauernverband sehen erst dann Spielraum für höhere Milchpreise, wenn die Milchanlieferung sinkt.
Die Rinderbestände sinken drastisch. Das knappe Angebot stellt für Schlachter und Einzelhändler ein großes Problem dar. Ein Grund zur Freude für Mäster?
Die massenhafte Anwendung der „Abnehmspritze“ hat in den USA einen regelrechten Run auf Molkenderivate ausgelöst. Aufgrund der nicht bedarfsdeckenden Produktion sind die Preise in Rekordhöhen.
Erste Molkereien heben das Milchgeld für März an. Das berichtet Monika Wohlfarth von der ZMB beim Berliner Milchforum. Alles hängt aber von der weiteren Entwicklung der Milchanlieferung ab.
Die Jungbullenpreise bleiben stabil, obwohl der private Verkauf von Rindfleisch um bis zu 15 % zurückgegangen ist. Das knappe Lebendangebot stützt den Markt.
Im Landkreis Prignitz sind neun Bullen aus einem umgekippten Tiertransporter entkommen. Anwohner, Jäger und Behörden suchen seit Donnerstag nach den freilaufenden Rindern.
Deutschland und Südafrika wollen ASP-Handelsbeschränkungen abbauen und im Kampf gegen MKS zusammenarbeiten. Das Land ist der wichtigste deutsche Handelspartner auf dem afrikanischen Kontinent.
Kälbermäster haben es mit Neugeborenen zu tun – die jungen Tiere sind anfällig. Aber es gibt trotzdem Möglichkeiten Antibiotika zu reduzieren. Dafür muss die Aufzucht auf dem Milchviehbetrieb stimmen.
Das Umweltministerium in Bayern hält im Seuchenfall das Umpumpen von Milch für unzulässig. Molkereien schlagen Alarm: Eine flächendeckende Milchabholung sei dann nicht mehr sicherzustellen.
Im Januar 2026 wurden bundesweit weniger Kühe geschlachtet als im Vorjahresmonat. Das überrascht etwas: Trotz gesunkener Milchpreise bleibt das Schlachtaufkommen niedrig.
Jungbullenfleisch ist knapp und teuer. Vor allem Fleisch aus höheren Haltungsformen ist sehr gefragt. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen rechnet vor, wann sich ein neuer Bullenstall rentiert.
Kanada und die USA heben ihre MKS-Beschränkungen für Tiere und tierische Erzeugnisse aus Deutschland auf. Bereits seit April 2025 gilt Deutschland offiziell als „MKS-frei ohne Impfung“.
Das Social Media-Trendgetränk "Skyr mit Energy" sorgt derzeit teilweise für leere Kühlregale. Unter anderem beim Molkereikonzern Arla übersteigt die Nachfrage die Produktionskapazitäten.
Niedersachsen will nicht auf bundesweit einheitliche Regelungen warten und will die Anbindehaltung von Milchkühen verbieten. Zu der Entscheidung gibt es unterschiedliche Reaktionen.