top agrar - aktuelle Schlagzeilen für Rinderhalter
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Trockenheit, Tiefpreise und Liquiditätsdruck setzen Tierhalter unter Druck. Und trotzdem gibt es motivierte Hofnachfolger. Was die jetzt brauchen, macht Redakteurin Alina Schmidtmann deutlich.
Tragischer Unfall in Gavarnie: Drei Kühe wurden durch einen nicht angeleinten Hund getötet. Wanderer müssen zwingend die strengen Vorschriften in den Bergen einhalten.
Die hessische Molkerei Schwälbchen hat im ersten Halbjahr 2026 wegen eines Überangebotes an Rohmilch einen dicken Verlust verbucht. Worauf Vorstandschef Günter Berz-List jetzt hofft.
Große Weidetiere halten die Vegetation kurz und reduzieren leicht entzündbare Biomasse. Die Europäische Umweltagentur sieht in extensiver Beweidung einen wichtigen Baustein für den Klimaschutz.
Italienische Landwirte berichten von einem Rückgang der Produktion infolge der Hitze; dennoch ist es ein Rekordjahr für die dortige Milchwirtschaft – und das ist nicht unbedingt eine gute Nachricht.
Uruguay intensiviert die Vermarktung seines Rindfleischs in der Europäischen Union mit einer neuen Kampagne, die auf Deutschland und die Niederlande abzielt.
Alle Sektoren der bayerischen Land- und Forstwirtschaft sind von der Dürre betroffen, am stärksten die Futterbaubetriebe. Der Bauernverband fordert die Umsetzung der Risikoausgleichsrücklage.
Auf vielen Grünlandflächen hat die Wetterlage deutliche Spuren hinterlassen. Die richtigen Maßnahmen helfen bei der Regeneration. Wie Sie am besten reagieren, erklärt unser Experte.
Der Betrieb Heilemann nutzt schon heute viele Synergien zwischen Milchproduktion und Biogas. Künftig soll der Mehrwert mit Energieautarkie und Energieverkauf weiter steigen.
An der Handelsbörse Global Dairy Trade ist der Durchschnittspreis für Milchprodukte minimal um 0,1 % gestiegen. Die Entwicklung der einzelnen Produktpreise war dabei unterschiedlich.
Durch die anhaltende Dürre in Deutschland fällt die Ernte von Mais und Gras vielerorts geringer aus als in den Vorjahren. Eine Umfrage zeigt: Teilweise müssen Landwirte mehr Futter zukaufen.
Neues Rindervirus breitet sich in Süddeutschland wohl weiter aus als gedacht. Der Rindergesundheitsdienst Baden-Württemberg meldet mehr als 100 Betriebe mit Symptomen.
Bei der Nachuntersuchung eines zunächst positiv auf BTV-8 getesteten Rindes in Niedersachsen kam heraus, dass das Tier doch nicht infiziert ist. Das führte zur Aufhebung der eingerichteten Sperrzone.
Besonders tierhaltende Betriebe haben häufig Probleme, Mitarbeiter zu finden und langfristig zu halten. Zwei Landwirte berichten, mit welchen Maßnahmen es bei ihnen läuft.
In der Schweiz verschärft sich die Futterknappheit durch die monatelange Dürre. In den Alpen wandern die Herden vorzeitig ins Tal, Bauern bitten um Futterspenden und einer schlachtet nun seine Tiere.
Früh an Gras gewöhnt, gut versorgt und richtig betreut: Auf der Weide können Kälber beachtliche Tageszunahmen erzielen. Außerdem profitieren sie von Bewegung und Sonnenlicht.
Die Weideprämie könnte die Weidehaltung von Milchkühen in Deutschland stärken. Deshalb gehört die Prämie wie angekündigt in der Agrarförderung, meint Milcherzeugerin Kirsten Wosnitza.
Der ife-Rohstoffwert Milch blieb im Juli mit einer geringfügigen Steigerung von 0,3 Cent auf einem ähnlichen Niveau. Zuvor war er mehrmals gefallen. Das berichtet die ZMB.
Die anhaltende Dürre in Deutschland setzt der Vegetation zu. Vielerorts befürchten Landwirte einen Futtermangel. Wie sieht es bei Ihnen aus und wie reagieren Sie auf die aktuelle Wettersituation?
Hinweise auf einen mutmaßlichen Diebstahlversuch in der Prignitz deuten darauf hin, dass die Tierdiebe weiter in Brandenburg unterwegs sind. Die Polizei rät den Landwirten, weiter wachsam zu sein.
Aktuelle Verbraucherdaten zeigen: Produkte mit Protein-Hinweis wachsen deutlich stärker als vergleichbare Angebote ohne Bezeichnung. Dafür akzeptieren Verbraucher teils erhebliche Preisaufschläge.
Die Verknappung von klassischer Grassilage zwingt zum Umdenken beim Fütterungsregime: Mit Maissilage, Eiweiß und Futterstroh lässt sich die Fütterung laktierender Milchkühe anpassen.
Die für den 24. August geplante Öffnung der Grenze zwischen den USA und Mexiko dürfte kurzfristige Auswirkungen auf die Rindermärkte haben. Drücken dann die mexikanischen Mastrinder die Preise?
Immer mehr Tierärzte beklagen die hohe Arbeitsbelastung, die geringe Bezahlung und fehlende Wertschätzung. Nicht wenige werden krank, die Selbstmordrate ist hoch.
Vom Antibiotikamonitoring zum Umdenken im Stall: Wie selektives Trockenstellen bei Familie Gamperl dank Daten, Fütterung und Feingefühl zum Erfolgsmodell geworden ist.
EU-Milchanlieferung wächst im Mai nur noch um 2,4 %. Dagegen sind die Exporte u.a. von Käse oder Magermilchpulver in den ersten fünf Monaten des Jahres gestiegen. Das berichtet die ZMB.
Zum 1. August läuft die Frist für Antibiotikabelege oder Nullmeldungen für QS-Mastrinder aus. Fehlen die Angaben, verlieren Mastbetriebe zum 8. August ihre Lieferberechtigung.
Ein häufiges Problem in der Mutterkuhhaltung ist eine unzureichende Versorgung mit Mineralstoffen, insbesondere Spurenelementen. Wir zeigen, worauf es dabei ankommt.
Der Einzelhandel hat im letzten Jahr in fast allen Kategorien den Absatz von Milchprodukten gesteigert. Auch Milchalternativen legten zu. Das berichtet die ZMB.
Bauer eröffnet in Wasserburg ein Veggie-Produktionszentrum. Ab Spätsommer 2026 will die Privatmolkerei dort Milch- und Joghurtalternativen aus regionalem Soja herstellen.
Wo sich eine Kurzrasenweide nicht eignet, könnten Portionsweiden oder Mob Grazing die richtige Wahl sein. Ein Überblick über die verschiedenen Systeme.
Ein hohes Angebot und eine schwächere Nachfragen haben im ersten Halbjahr 2026 das Ergebnis von FrieslandCampina gedrückt. Proteinprodukte konnte die Abschlüsse teilweise ausgleichen.
Der Landkreis Göttingen hat im Juli das Blauzungenvirus vom Serotyp 8 festgestellt. Dadurch weitet sich die Sperrzone jetzt auch auf nördliche Teile Niedersachsens und ganz NRW aus.
102.000 Euro für den Fleckviehbullen Monteverdi: Beim Großviehmarkt des Zuchtverbands Mühldorf ersteigert der Besamungsverein Neustadt/Aisch den elf Monate alten Stier.
An der Handelsbörse „Global Dairy Trade“ steigt der Durchschnittspreis für Milchprodukte um 1,5 %. Die Preisprognose des IG Milchbarometers ist hingegen um 2 Cent gefallen.
Die Preise sind hoch, die Ställe werden trotzdem leerer. Was auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, entwickelt sich in Großbritannien für die Lebensmittelwirtschaft zu einem handfesten Problem.
Kosten rauf, Milchpreis runter: Im April fehlten deutschen Milchkuhhaltern 28 Prozent zur Kostendeckung. Besonders die Kosten für Futter und Energie sind gestiegen.
Die Jungbullenpreise bleiben trotz mäßiger Nachfrage stabil. Anders die Schlachtkühe: Ihr Markt gerät europaweit massiv unter Druck – auch gute Färsen bleiben nicht verschont.
Der Bund kann auch sparen: Seit Staatssekretärin Breher das Amt der Bundestierschutzbeauftragten übernahm, ist die Geschäftsstelle von fünf auf drei Stellen geschrumpft.
Lely und smaxTec möchten mit einer Schnittstelle zwischen den Systemen ihre Zusammenarbeit stärken. Das soll eine bessere Verbindung zwischen Gesundheitsmanagement und Melktechnologie schaffen.
Das Motto von Landwirt Marc Struve: nach vorn gehen, investieren, weitermachen. Alle fünf Jahre baut er einen neuen Stall. Den letzten 2025 – für die Fresseraufzucht mit 140 Plätzen.
Am Rindermarkt zeigt sich ein geteiltes Bild: Die Jungbullenpreise finden ihren Boden, während Schlachtkühe im Sommer überraschend unter Druck geraten. Die Aussichten bleiben dennoch freundlich.
Die Weidepflicht stellt viele Öko-Milcherzeuger vor große Herausforderungen, besonders in Süddeutschland. Ein Änderungsantrag könnte jetzt für Erleichterung sorgen.
Schon moderater Hitzestress löst bei Holstein-Kühen nach sieben Tagen Entzündungsprozesse und veränderte Blutwerte aus. Das FBN sieht klare Warnsignale.
Ein Holzfermenter und ein umgerüsteter Güllebehälter sollen Biogas für kleine Betriebe wirtschaftlicher machen. Im Fokus stehen die Wirtschaftlichkeit und der Start in die Praxis.
Belarus setzt auf eigenes Rotvieh: Bis 2030 soll eine hochleistungsfähige Rinderrasse entstehen. Die Milch soll mehr Fett, Protein und Vitamine liefern.
Weidehaltung und Biodiversitätsflächen kontra Bürokratieabbau: Im Kabinett wächst der Streit um die Streichung von Öko-Regelungen. Die SPD hält dagegen.
Um einen Überblick zum Strukturanteil in der Ration zu bekommen, eignet sich eine Futterschüttelbox. Wie stellt man die Verteilung der Partikellängen mit den verschiedenen Siebböden dar?
Die Hitze in Italien wirkt sich negativ auf die Qualität der Milch aus. Die Kosten für Lagerung und Kühlung steigen enorm und haben nun auch Folgen für die Parmesanherstellung.
Wegen der Getreideernte liefern Tierhalter derzeit zögerlicher ab. Die Hitze bremst allerdings auch die Fleischnachfrage: Bullenpreise bleiben stabil, Schlachtkühe geben spürbar nach.
Der Q-Index bündelt 16 Tierwohlindikatoren und nutzt Daten aus der Milchkontrolle. Für Milchviehbetriebe soll das mehr Vergleich und möglicherweise weniger Audits bringen.
Die EU-Kommission hat einen Bericht zur Anwendung der Wettbewerbsregeln im Agrarbereich vorgelegt. Die meisten Beschwerden kamen von Landwirten und drehten sich um Milch und Milcherzeugnisse.
Wasser ist das wichtigste und neben der Luft das preiswerteste Futtermittel für Rinder. Wir geben Tipps, worauf es bei Wasserqualität und -bereitstellung ankommt.
Der weltweite Handel mit Milchprodukten wächst weiter. Vor allem Käse treibt den Markt an. Die EU bleibt vorn. Die USA, Argentinien und Uruguay holen aber auf.
Die EuroTier zeigt, wie digitale Technologien und KI Tierwohl, Management und betriebliche Abläufe verbessern. Von der Tierbeobachtung über die Dokumentation bis zur intelligenten Datenanalyse.
Juni-Hitze bremst die Milchanlieferung in Deutschland und der EU. In KW 26 sank das Milchaufkommen deutlich, berichtet die ZMB. Das könnte sich auf Rohstoffpreise auswirken.
Die französiche Molkerei Lactalis will ihre Produktion in Bayern weiter ausbauen. Dort soll vor allem die Herstellung proteinreicher Produkte deutlich steigen.
An der Handelsbörse Global Dairy Trade ist der Durchschnittspreis für Milchprodukte deutlich um 4,9 % gesunken. Dabei gab es deutlich Unterschiede in der Ausprägung.
Die Niederlande verschärfen die Auflagen zur Stickstoffreduktion. Die Rabobank hat die Folgen analysiert: Die Flächenbindung steigert die Produktionskosten und eine Extensivierung wird erschwert.
Das Ende der Käfighaltung in der EU rückt näher. Die EU-Kommission hat den Zeitplan für neue Tierhaltungsregeln für Landwirte vorgelegt. Gleichzeitig bekennt sich die EU zur Tierhaltung in Europa.
Der langjährige Trend der rückläufigen Milchkuhbestände wurde unterbrochen. Im Mai 2026 gab es in Deutschland 0,3 % mehr Milchkühe als im Vorjahr. Das berichtet die ZMB.
In Studien zum virtuellen Weidezaun haben Rinder Halsbänder getragen, die beim Annähern an die Grenze akustische und bei Bedarf auch elektrische Impulse abgaben. Der Erfolg ist deutlich.
Auch die Nutztierhaltung wird über den Einsatz von Gentechnik diskutieren müssen. Der Bundesverband Rind und Schwein spricht sich dafür aus, die Debatte darüber zeitnah und geordnet zu beginnen.
Blonde d’Aquitaine, Limousin und Speckle Park – diese Fleischrassen sollen die Bullenmast stärken. Gleichzeitig müssen sie bei Geburtsverlauf, Tiergesundheit und Wirtschaftlichkeit überzeugen.
Der Kieler Rohstoffwert Milch reduziert sich um 4,8 % auf 35,7 ct/kg Milch. Während die Preise für Magermilchpulver deutlich nachgaben, stiegen die Butterpreise leicht, berichtet die ZMB.
Die Landwirtschaft muss neu denken und sich künftig anders aufstellen. Die geopolitischen und ökonomischen Brüche erfordern komplett neue Denkansätze, ein komplett neues Mindset.
Einen neuen Umsatzrekord hat die Hochwald-Gruppe im Geschäftsjahr 2025 erreicht. Auch die Bärenmarke erreicht neue Höchstwerte. Doch nicht alles bleibt auf Wachstumskurs.
Bei der Mitgliederversammlung des Verbandes der Bayerischen Privaten Milchwirtschaft gab es Bedenken zur Umsetzung des §148. Marktwirtschaftliche Strukturen müssten erhalten bleiben, so der Verband.
In der Rinderfütterung ist es längst gute fachliche Praxis: die Untersuchung des hofeigenen Grundfutters. Was bedeuten diese Analyseergebnisse? Und wie können Landwirte damit die Ration besser planen?
Die Vertreterversammlung der DMK hat der Verschmelzung mit der niederländischen Schwester-Genossenschaft DOC Kaas beschlossen. Der Beschluss erfolgte in Zusammenhang mit der Fusion von Arla und DMK.
Milchviehhalter müssen halbjährlich ihre Bestandsdaten in der Antibiotika-Datenbank melden. Bis zum 14. Juli läuft die Frist für das erste Halbjahr 2026.
Aktuell erreichen die Ämter wieder vermehrt Meldungen besorgter Bürger über Nutztiere, die in der prallen Sonne stehen. In fast allen Fällen ist die Sorge aber unbegründet.
Die niederländische Regierung schwenkt um auf eine neue Stickstoffpolitik. Tierhalter müssen sich auf betriebsbezogene Emissionsgrenzen, strengere Flächenvorgaben und neue Schutzgebiete einstellen.
Der schwache Fleischabsatz infolge der Hitze drückt die Rindfleischpreise: Jungbullen und Schlachtkühe verlieren je 10 Cent. In Bayern ist das Angebot besonders hoch.
Für Ökobetriebe ist es obligatorisch: Sie müssen ihren Kühen regelmäßig Weidegang ermöglichen. Aber auch für konventionell wirtschaftende Betriebe lohnt sich der Mehraufwand.
Ab 1. Juli 2026 darf Rattengift nur noch bei nachgewiesenem Befall ausgelegt werden. Dokumentationspflichten steigen. Eine hilfreiche Alternative dazu könnten digitale Schlagfallen sein.